Schulze-Kurz, Musik des 16.bis 17.Jahrhunderts.
Laute, Stimmungen, Scordatura, Lute, Tuning,
Tübinger Spielleute, Spielleute,
Renaissancelaute, Renaissance-Lute, Lautentypen,
Theorbe, Arciliuto, Chitarrone, Barocklaute,
Accord Nouveau, D-Moll-Stimmung,
Liuto Attiorbato, Archlute, Tiorbino,
Terz-Quart-Stimmung, Pierre Ballard, Balcarre Lute Book,
Besard, Board Lute Book, Filippo Bonanni, Sebastien Brossard,
Burwell Lute Tutor, Francois Campion,
Bellerofonte Castaldi, Conserto Vago, John Danyel,
Robert Fludd, Antoine Francisque, Pierre Gaultier,
Bernardo Gianoncelli, Kapsberger, Athanasius Kircher,
Jakob Kremberg, Thomas Mace, Pietro Paolo Melii,
Johann Mattheson, Marin Mersenne, Panmure Lute Book,
Perrine, Alessandro Piccinini, Pickeringe Lute Book,
Giovanni Pittoni, Michael Praetorius, Ivan Gelinek,
Esaias Reusner, Reymes Lute Book, Thomas Salmon,
Sturt Lute Book, Johann Walther, Johann Weigel, Werl Lute Book,
Rene Mesangeau, Besard, Dubut, Dufaut,
Laute, Stimmungen, Scordatura, Lute, Tuning,
Renaissancelaute, Renaissance-Lute, Lautentypen,
Theorbe, Arciliuto, Chitarrone, Barocklaute,
Accord Nouveau, D-Moll-Stimmung,
Liuto Attiorbato, Archlute, Tiorbino,
Terz-Quart-Stimmung, Pierre Ballard, Balcarre Lute Book,
Besard, Board Lute Book, Filippo Bonanni, Sebastien Brossard,
Burwell Lute Tutor, Francois Campion,
Bellerofonte Castaldi, Conserto Vago, John Danyel,
Robert Fludd, Antoine Francisque, Pierre Gaultier,
Bernardo Gianoncelli, Kapsberger, Athanasius Kircher,
Jakob Kremberg, Thomas Mace, Pietro Paolo Melii,
Johann Mattheson, Marin Mersenne, Panmure Lute Book,
Perrine, Alessandro Piccinini, Pickeringe Lute Book,
Giovanni Pittoni, Michael Praetorius, Ivan Gelinek,
Esaias Reusner, Reymes Lute Book, Thomas Salmon,
Sturt Lute Book, Johann Walther, Johann Weigel, Werl Lute Book,
Rene Mesangeau, Besard, Dubut, Dufaut.
Gestaltung und Betreuung der Homepage
Hans-Joachim Schulze
Letzte Aktualisierung 13.10.2002
Buchbeschreibung
Gegenstand der Untersuchung ist zum einen die Typologie der Laute im 17. Jahrhundert, zum andern die Entwicklung, die die Lautenstimmung von der alten Terz-Quart-Stimmung des 16. Jahrhunderts
hin zur Ausbildung der D-Moll-Stimmung in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als der neuen Standardstimmung genommen hat.
In den Traktaten, Tabulaturdrucken und Handschriften aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts finden
sich über zwanzig verschiedene Stimmungen mit einem Repertoire von etwa 1.600 Stücken, die den
Weg zeigen, auf dem über einen längeren Zeitraum hin mit neuen Stimmungen experimentiert wurde., bis sich schließlich eine dieser Stimmungen, eben die D-Moll-Stimmung, als allgemeine Stimmung etablieren konnte. Untersucht werden die musikalischen, bautechnischenund kulturellen Aspekte dieser Entwicklung.
Die in den Anhängen enthaltene Auflistung der wichtigsten in Museen erhaltenen Lauten, das Verzeichnis der Lautenisten des 17.Jahrhunderts und der von ihnen verwendeten Stimmungen sowie die inhaltliche
Erfassung sämtlicher heute bekannter Lautentabulaturen mit Stücken in den neuen Stimmungen machen
den Band zu einem Handbuch der Laute und ihrer Stimmungen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Beschreibung, Bestell-Informationen
Unsere CD
Ekkehard Schulze-Kurz
´Die Laute und ihre Stimmungen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert´.
Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Tübingen.
Musikverlag Isabel Kraft, Wilsingen: Tre Fontane, 1990
ISBN 3-927445-04-5
Kontakt: DrSchuku@gmx.de
1 "Con bracchi assai" (Magister Piero) 3'56"
2 Ductia (Anonym !4.Jh.) 2´21]"
3 Stantipes (Anonym 14.Jh.) 3'56"
4 "Madonna mia pieta" (Vincenzo Fontana) 5'03"
5 Sopra la battaglia (Bernhardino Lupacchino) 2'26"
6 "Pastime with good company". Consort (Henry VIII) 2'45"
7 Trotto (Anonym 14.Jh.) 1'45"
8 "Cosa crudel m'ancide" (Andrea da Firenze) 1´50"
9 "Con dolce brama" (Magister Piero) 4'25"
10 Saltarello (Anonym" 14.Jh.) 4´42"
11 "Chi passa per sta strada" (Filippo Azzaiolo) 2´33"
12 "Io tho donato il core" (Giovanni Battista Zesso) 2'57"
13 Les Bouffons (Phalese/Morlaye/Vreedman/van Eyk) 3'53"
14 "Those eies which set my fancy on a fire" (Anonym 16.Jh.) 3'34"
15 The Queen's treble (John Johnson) 2'19"
16 Souche's maske (Anonym 16.Jh.) 3'55
Die verwendeten Instrumente
Altblockflöte, Altgemshorn,
Altpommer, Bandora,
Baßblockflöte, Baßgemshorn,
Baßkrummhorn, Baßtraverse,
Cymbeln, Einhandflöte,
Französische Cister,
Großbassblockflöte,
Große Trommel, Hackbrett,
Kleine Trommel, Laute,
Sackpfeife, Schalmei,
Sopranblockflöte, Soprangemshorn, Subbassblockflöte, Tenorblockflöte, Tenorcornamuse, Traversflöte
Wolff Heckel
12 Lautenduette ad secundam
für Diskant- und Tenorlaute
spielbar gemacht und in die französische Tabulatur
übertragen von
Wolfgang Meyer und Ekkehard Schulze-Kurz
LES ACCORDS NOUVEAU
Lautenmusik des 17.Jahrhunderts
in verschiedenen Stimmungen
nebst einer Anleitung, wie die Laute
umzustimmen sei
herausgegeben von
Ekkehard Schulze-Kurz
Zu bestellen bei: Antiqua Edition
Das Ensemble
Ekkehard Schulze-Kurz
Patrick Tröster
Josef Wagner
Wissenschaftliche Veröffentlichungen
Schulze, Ekkehard Burkhard
´Thomas Robinson. New Citharen Lessons (1609) - Studien zur Cister und ihrer Musik´
Unveröffentlichte Magisterarbeit.
Tübingen 1985.
Kopie kann leihweise überlassen werden.
Schulze-Kurz, Ekkehard
´Lautentypen des 17. Jahrhunderts - Anmerkungen zu ihrer Größe und Besaitung
nach dem jetzigen Forschungsstand´
In: Beiheft 11 zu den Studien der Aufführungspraxis der Musik des 18. Jahrhunderts.
Bericht über das 9. Symposium zu Fragen des Musikinstrumentenbaus.
Michaelstein/Blankenburg 1991, S. 111 ff.
Schulze-Kurz, Ekkehard
´Kopie oder Nachbau - Probleme und Tendenzen des Instrumentenbaus am Beispiel der Laute´
In: Beiheft 12 zu den Studien der Aufführungspraxis und Interpretation der Musik des 18. Jahrhunderts. Bericht über das 10. Symposium zu Fragen des Musikinstrumentenbaus.
Michaelstein/Blankenburg 1992, S. 55 ff.
Schulze-Kurz, Ekkehard
´Lauten, Gitarren und Cistern im Museum der Stadt Füssen´
In: Alt Füssen, Jahrbuch des Historischen Vereins Alt Füssen.
Füssen 1992, S. 159ff.
Schulze-Kurz, Ekkehard
´Die Laute und ihre Stimmungen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert´
Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Tübingen.
Musikverlag Isabel Kraft, Wilsingen: Tre Fontane, 1990
ISBN 3-927445-04-5
Beschreibung und Bestellinformationen siehe oben.
Ekkehard Schulze-Kurz . Laute/Blockflöten/Schlagwerk
Patrick Tröster Blockflöten/Pommer/Traversflöte/Krummhorn
Josef Wagner . Blockflöten/Traverse/Schalmei/Krummhorn
Anonym (13. Jahrhundert)
Anonym (13. Jahrhundert)
Magister Perotin (13. Jahrhundert)
Anonym, Codex London Harley 978 (14. Jahrh.)
Adam de la Halle (um 1237-1287)
Anonym (15. Jahrhundert)
Anonym (15. Jahrhundert)
Gugliemo Hebreo (15. Jahrhundert)
Anonym Codex Florenz M.B. XIX.88
Gilles Binchois (um 1400 - 1460)
Francesco Bossinensis (um 1
Schloss Hohentübingen
I SEGRETI DELL' ORIENTE
Matinée mit Arien und Liedern
Inspiriert durch die erfolgreiche Ausstellung "Tutanchamun" dieses Jahr im Museum Schloss Hohentübingen, laden Karin Geiger und Ekkehard Schulze-Kurz zu einem Reigen aus Liedern und Arien ein, die das Thema "Ägypten" und "Orient" in der europäischen Kunstmusik widerspiegeln.
Erleben Sie den Rittersaal mit seinem Ambiente aus antiken Skulpturen und lauschen Sie der Musik, die von fernen Gestaden erzählt.
Die Tübinger Mezzosopranistin Karin Geiger war Mitglied im Kammerchor Stuttgart und im Philharmonia-Chor. Nach Privatstudien tritt sie seit Jahren nur noch solistisch auf. Ihre Vorliebe gilt dem Lied in allen Spielarten,
vom Mittelalter bis zur Moderne und zum Jazz.
Ekkehard Schulze-Kurz, Musikwissenschaftler und Gitarrenlehrer, beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Theorie und Praxis alter Zupfinstrumente. Er ist Mitglied des Ensembles "{Les Bouffons}", das sich auf die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts spezialisiert hat.
Besetzung:
Karin Geiger Gesang
Ekkehard Schulze-Kurz Laute, Gitarre
{Tübinger Jazz & Klassiktage}
Basskrummhorn
Tenor-u.Sopranblockflöte
Bassgemshorn
Traversflöten
Päuklein
Schalmei
Großbassblockflöte
Sopran-, Alt- und Tenorblockflöten
Sackpfeife
7chörige Renaissancelaute in G (Wolfgang Früh, Chichester 1987)
5chörige Barockgitarre (Schulze-Kurz, Mosenberg 1980)
8chörige Renaissancelaute in G
(Arthur Robb of Malmesbury 1994)
7chörige Diskantlaute (Wolfgang Früh, Paris 1996)
13chörige Barocklaute (Ernst Weickmann, Erlangen1981)
11chörige Barocklaute (Renatus Lechner, o.O. 1989)
Gitarre (Joseph Fischer, Regensburg 1832)
Trommel
Krummhörner, Cornamuse
Diskantflöte, Gar-klein-Flöte
Alt-Pommer
Gemshorn-Quartett
11chörige Baßlaute (Schulze-Kurz, Leinfelden 1982)
13chörige Erzcister (Schulze-Kurz, Mosenberg 1983)
10chörige Tiorba (Schulze-Kurz, Herrenberg 2001)
10chörige Tenorlaute in E (Wolfgang Früh, Berlin 1989)
7chörige Bandora (Schulze-Kurz, Leinfelden 1982)
14chörige Chitarrone (Wolfgang Früh, Paris 1994)
6chörige Vihuela (Schulze-Kurz, Herrenberg 2001
5chörige Barockgitarre (Schulze-Kurz, Mosenberg 1979)
4chörige Renaissancegitarre (Schulze-Kurz, Leinfelden 1982)
4chörige Französische Cister (Schulze-Kurz, Leinfelden 1983)
4chörige Englische Cister (Schulze-Kurz, Mosenberg 1978)
Persoenliches
-------------
Summerschool West Dean College Chichester, Leitung: David Miller
West Dean College Chichester
(best food in England)
Summerschool Chichester, Leitung: David Miller
Kurs für Alte Musik Riedlingen, Lautenklasse von Suzanne van Os
Kloster Zangberg, Kurs mit Robert Spencer und Peter Amadeus Schneider
Landshut im Nieselregen - das richtige Wetter zum Laute spielen. Die Landshuter Lautentage 2002
(Dozenten: Christoph Eglhuber, Stefan Lundgren)
waren auch dieses Jahr ein lohnenswertes Erlebnis.
Konzert der Seminarteilnehmer "Lautenlied"
Vorspiel der Seminarteilnehmer "Consort"
Presse
------
Einige Pressestimmen
Gäubote, 16.10.2002
Lieder des Mittelalters und der Renaissance:
Les Bouffons in der Kappel
Beim Konzert des Tübinger Ensembles "{Les Bouffons}" am Sonntag in der
H o r b e r Liebfrauenkirche hatten eigentlich nur noch historische Kostüme
gefehlt, um den Eindruck eines mittelalterlichen Minnesänger-Auftritts zu
vervollkommnen. Das Konzert mit Musik des 13. bis 16. Jahrhunderts,
das im Rahmen des 650. Geburtstags der Katholischen Spitalstiftung Horb
veranstaltet wurde, passte wunderbar in das Ambiente der Kappel.
Ekkehard Schulz-Kurz (Laute, Blockflöten und Schlagwerk),
Patrick Tröster (Blockflöten, Pommer, Traversflöte und Krummhorn),
Josef Wagner (Blockflöten, Traverse, Schalmei und Krummhorn) und die Mezzosopranistin Burga Schall begeisterten nicht nur durch ihr selten gehörtes Instrumentarium, sondern vor allem durch die enorme Vielfalt ihres Programms: Liebeslieder, mittelalterliche Tänze, sakrale Werke wie Prozessionslieder, italienische, lateinische und französische Stücke, das für Rock-Fans als Intro der Potsdamer Mittelalter-Metaller Subway To Sally bekannte "Alle, psallite cum luya" oder improvisierte Werke der Renaissance, die in dieser Zeit den Bekanntheitsgrad von Boygroup-Liedchen batten.
Allerdings brauchte man Zeit, um sich in die Musik von Les Bouffons" einzuhören; immerhin stammten die Werke dank weniger genau stimmbaren - meist hölzernen - historischen Instrumenten für moderne, hamoniebedürftige Ohren nicht gerade aus dem Easy-Listening"-Bereich. Wer sich eingehört hatte, ließ sich aber schnell begeistern
von den originellen - meist ruhigen, oft aber auch fetzigen - Klängen der Instrumentalisten und der schönen Stimme von Burga Schall.
Text und Bild: vov
Schwarzwälder Bote, 15.10.2002
Romeo klagt sein Liebesleid
»Les Bouffons« zelebrierten Jubiläum der Spitalstiftung
Von Stefanie Daly
Horb. Bereits im vergangenen Jahr waren sie bei den Horber
Ritterspielen aufgetreten. »{Les Bouffons}«, die sich während des
Studiums in Tübingen kennen lernten, setzen sich intensiv mit mittel-
alterlicher Musik auseinander.
Unter dem Titel »Madonna mia pieta...« gaben »Les Bouffons« am
Sonntag ein außergewöhnliches stimmungsvolles Konzert mit
mittelalterlichen Klängen. Anlass war das 650-jährige Jubiläum der
Katholischen Spitalstiftung Horb. Mit ungewöhnlich anmutenden
Instrumenten wie die Schalmei, das Krummhorn, die Traverse oder der Pommer trugen die drei Musiker zu einer ganz besonderen Atmosphäre bei, die durch die elegante Stimmvariation von Burga Schall noch intensiviert wurde.
Im ersten Konzertteil, der eher der säkularen Musik galt, wurden unter anderem Stücke wie »Alleluja Organum«
vom Meister Perotin (13. Jahrhundert) und »Je muir d'amourette« von dem Minnesänger Adam de la Halle (um 1237 bis 1287) sowie dem Tanz »Bassa castiglia«, ein Instrumentalstück von Gugliemo Hebreo (15. Jahrhundert), auf faszinierende und höchst professionelle Weise dargeboten.
Mit einem weiteren Tanz »Gelosia«, der die Eifersucht darstellt, und dem hoffnungsvollen Klagelied »Amoureux suy« von Gilles Binchois (um 1400 bis 1460) führte das Quartett in den zweiten, weltlichen Teil des Abends.
Francesco Bossinensis' Liebeslied »Dolce amoroso fouco« (um 1470 bis 1540) gilt als erstes gedrucktes Lautenlied.
So ähnlich habe damals der Romeo seiner Julia die Gefühle seiner innigen Liebe übermittelt, versuchte Burga Schall
das Publikum in die gesellige Popularmusik der Renaissance einzuweihen.
Nach 90 Konzertminuten und den finalen, fröhlicheren Tönen von Orlando di Lasso (um 1532 bis 1594), sowie einer letzten Liebeszugabe »Je donne a tous les amoureux« quittierte das Publikum die musikalische Leistung mit anhaltendem Beifall.
Instrumente
-----------
7chörige Renaissancelaute in G (Wolfgang Früh, Chichester 1987)
5chörige Barockgitarre (Schulze-Kurz, Mosenberg 1980)
8chörige Renaissancelaute in G
(Arthur Robb of Malmesbury 1994)
7chörige Diskantlaute (Wolfgang Früh, Paris 1996)
13chörige Barocklaute (Ernst Weickmann, Erlangen1981)
11chörige Barocklaute (Renatus Lechner, o.O. 1989)
Gitarre (Joseph Fischer, Regensburg 1832)
4chörige Englische Cister (Schulze-Kurz, Mosenberg 1978)
4chörige Französische Cister (Schulze-Kurz, Leinfelden 1983)
11chörige Baßlaute (Schulze-Kurz, Leinfelden 1982)
13chörige Erzcister (Schulze-Kurz, Mosenberg 1983)
10chöriges Tiorbino oder Oktavtheorbe (Schulze-Kurz, Herrenberg 2001)
10chörige Tenorlaute in E (Wolfgang Früh, Berlin 1989)
7chörige Bandora (Schulze-Kurz, Leinfelden 1982)
14chörige Chitarrone (Wolfgang Früh, Paris 1994)
6chörige Vihuela (Schulze-Kurz, Herrenberg 2001
5chörige Barockgitarre (Schulze-Kurz, Mosenberg 1979)
4chörige Renaissancegitarre (Schulze-Kurz, Leinfelden 1982)
Schulze-Kurz Galerie
--------------------
Historische Abbildungen
7chörige Diskantlaute
(mit Diskantreiter)
Jan van Kessel, Antwerpen
1626-1679)
Lauten
Laute mit 2 Wirbelkästen
(theorbierte Laute),
ungewöhnliche Bauart
Jan Miense Molenaer, Haarlem
um 1610-1668, datiert ca. 1630
Laute mit 2 Wirbelkästen (theorbierte Laute), ungewöhnliche Bauart
Jan Bijlert zugeschrieben
10chörige Laute (mit Diskantreiter)
Pieter Codde,
Amsterdam 1599-1678,
Bild datiert ca. 1639
5chörige (?) Laute
Hans Memling, ca. 1433-1494
Laute
Spello, Capella Tega von Alunno, 1461
5chörige Laute
Gerard David, 1450/60-1523
6chörige Renaissancelaute
(6x2 Saiten !)
Michelangelo Caravaggio,
1573-1610
Vihuela
Luis Milan: Libro di musica die Vihuela da mano,
Valencia 1535
Cistern
Cister (mit oberständiger Saitenbefestigung)
Bernardo Cavallino,
1616-1656,
Bild datiert nach 1645
Cister
Gabriel Metsu, 1629-1667
4chörige Englische Cister
Thomas Robinson, London 1609
Cister mit Lautenkorpus
Cornelius Pietersz Bega,
1631/32-1664,
Bild datiert 1662
6chörige Basscister (?)
Cornelius Saftleven, Rotterdam
um 1607-1681,
Bild datiert ca. 1635
14chörige Erz-Cister
(7x2+7+1 Saiten)
Thomas Robinson, London 1609
Gitarren
4chörige Renaissancegitarre
Paris 1552
4chörige Gitarre
Paris 1636
4chörige Renaissancegitarre ( ?)
Pieter Breughel d.Ä., 1525/30-1569,
Bild datiert 1559
5chörige Barockgitarre
Evaristo Baschenis, Bergamo 1617-1677
5chörige Barockgitarre
Paris 1636
10chörige Laute
(mit Diskantreiter)
Jan van Bijlert, Utrecht 1597/98-1671,
Bild datiert ca. 1640
11chörige Laute mit zwei Wirbelkästen
(Theorbierte Laute, Arciliuto)
Paris 1636
Französische Cister
Pieter van Slingeland
(ca. 1630-1691)
[Bandora_klein.jpg]
Thomas Barley 1596
Arciliuto (Einzelbesaitung ?)
Jean Antoine Watteau (1684-1721)
Arciliuto (Einzelbesaitung ?)
Nicola Lancret
(1690 -1743)
Frühe 6saitige Gitarre
Georg Friedrich Kersting
(1785-1847, datiert 1811)
Das Bild ist verschwunden!
Barockgitarre
Stich nach D. Teniers
(Frühe Tarrega-Haltung!)
Laute, Spinett, Flöte und Bandora
David Vinckboons (1576- ca. 1638, Amsterdam, datiert: 1610)
Bandora, Laute, Gambe, Blockflöte und Xylophon
Adriaen Pietersz (Datiert 1616)
Theorbenlaute
Gerard Ter Borch
(1617-1681, datiert um 1658)
Bildnis des Jacques Gaultier mit Theorbenlaute
(Linkshänder oder Irrtum des Künstlers?)
Jan Lievens (1607-1674)
7chöriges Orpharion
Thomas Barley 1596
Orpharion
Cornelis Norbertus Gijsbrecht, Kopenhagen 1672
6chörige Laute
Thomas Barley 1596
6chörige (!) Gitarre
Jean Baptiste Greuze (1725-1805)
Laute um 1480
Hausbuch des Fürsten zu Waldburg Wolfegg
5chörige Barockgitarre
Jean Antoine Watteau (1684-1721)
11chörige (!) Theorbenlaute
Anonym (Nürnberg 2. Hälfte 17. Jahrhundert)
Laute des
14. Jahrhunderts
aus: Ms. VA 14, fol. 47, Nationalbibliothek Neapel
Laute des 13. Jahrhunderts
in Spanien aus den
"Cantigas de Santa Maria"
"Gitarren" des
13. Jahrhunderts
in Spanien
aus den "Cantigas de Santa Maria"
7chörige Bandora ("Bandoer")
Michael Praetorius 1620
4chörige Französische Cister
Paris 1636
Heckel
------
Discant-Lautenbuch 1562
Tenor-Lautenbuch 1562
Anordnung
01. Nun bitten wir den heyligen Geist 01. Nun bitten wir den Heyligen Geyst
ad 2
02. Ich klag den tag und alle stund 02. Ich klag den tag
ad 2
03. Troestlicher Lieb ich mich stets üb 03. Troestlicher lieb
ad 5
04. Mein gmuet und bluet 04. Mein gmuet und bluet
ad 2
05. Patientia 05. Patientia
ad 5
06. Per illud Ave, ein Duo 06. Per illud Ave, ein Duo
ad 2
07. Cest a grand tort 07. Cest a grand tort
ad 2
08. Ie suis desheritee 08. Ie suis desheritee, puis que iay perdu mon amy
ad 2
09. Plus mille regres 09. Plus mille Regres
ad 2
10. Ein froelich wesen 10. Ein froelich wesen
ad 7 (2)
11. Mein hertz hat sich mit lieb verpflicht 11. Mein hertz hat sich in lieb verpflicht
ad 7 (2)
12. Dismonta del cavallo saltarello 12. Dismonta del cavallo
ad 2
13. Lafantina saltarello 13. Lafantina
ad 2
14. Ie suis ayme 14. Ie suis Aymes
ad 7 (2)
15. Zart schoene fraw 1) 15. Zart schoene fraw gedenck und schaw
ad 4
16. Nach willen dein 1) 16. Nach willen dein
ad 4
17. Von Edler art ein Frewlein zart 1) 17. Von edler art
ad 4
18. Was würt es doch des wunders noch 1) 18. Was würt es doch
ad 4
19. Benedictus 19. Benedictus
ad 4
20. Amica mea 20. Amica mea
unisono
21. Veillez vo 21. Voules vous
ad 4
22. Sanguir me fais 1) 22. Languir me fais
ad 4
23. Amy souffres 1) 23. Amy souffres
ad 4
24. Il estoit une fillete 1) 24. Il est une Fillete
ad 4
25. Or combien est 25. Or combien est
ad 4
26. Mille regres 1) 26. Mille Regres
ad 4
27. Ach Juppiter 27. Ach Jupiter
ad 4
28. Hilff Herze Gott 28. Hilf Herz Gott
ad 4
29. Il bianco e dulce cigno 1) 29. Il bianco e dolce cigno
ad 4
30. Non chi non voglio 1) 30. Non chi io non voglio
ad 4
31. Pongente dardo 1) 31. Pongente dardo
ad 4
32. Pass e mezo 32. Pass emezo
ad 4
33. Il suo saltarello 33. Il suo salta ello
ad 4
34. Pas e mezo 34. Pass emezo
ad 4
35. Il suo saltarello 35. Il suo saltarello
ad 4
36. La gamba 36. La gamba
ad 4
37. Le forze d'Ercule 37. Le forze de Hercule
ad 4
38. Ein guter Hofftantz 38. Ein schoener Dantz
ad 4
39. Proportz darauff 39. Proportz
ad 4
40. Pavana 40. Pavana
ad 4
41. Les Bouffon 41. Les buffons
ad 4
42. Ein kunstreicher Gassenhawer 42. Ein schoener kunstreicher Gassen- hawer mit fugen
ad 4
43. Ander Theil 43. Ander Theyl
ad 4
44. Proportz der dritt theyl 44. Proportz & dridt theyl
ad 4
45. Ein schoener hofftantz 1) 45. Ein schoener Baierscher Hoffdantz
ad 4
46. Gassenhawer uff den Tantz 46. Gassenhawer auff den Tantz
ad 4
Einführung
Die hier editierten Lautenduette stammen aus Wolff Heckels 1562 erschienenen Drucken "Discant Lauttenbuch von mancherley schoenen und lieblichen stucken mit zweyen Lautten..." und dem "Tenor Lauttenbuch von mancherley schoenen und lieblichen Stucken...", beide Editionen "getruckt zu Straßburg am Kornmarckt bey Christian Müller". Es handelt sich hier um eine Neuauflage der beiden gleichnamigen Drucke aus dem Jahre 1556, die jedoch durch einen anderen Drucker, Urban Wyss Rechenmeister, in Strassburg gedruckt worden waren. Von der ersten Auflage ist nur das Diskantlautenbuch erhalten, das inhaltlich identisch mit dem Diskantlautenbuch der Zweitauflage ist. Die Drucke enthalten in deutscher Tabulatur für 6chörige Laute nicht nur 46 Duette sondern auch insgesamt 78 weitere Stücke für Sololaute, verteilt auf die beiden Bücher. Zudem sind viele der Duette auch einzeln als Solostück spielbar.
Für die vorliegende Ausgabe wurden die Stücke in die französische Tabulatur übertragen und jene, die "im Abzug" ein Umstimmen des 6. Chores erfordern, für ein 7chöriges Instrument umgeschrieben, so daß ein Umstimmen nicht mehr nötig ist, zumal heutigentages die meisten Lautenisten ein Instrument mit mehr als 6 Chören besitzen.
Von Wolff Heckel ist nur bekannt, daß er aus München stammt und zur Zeit des Erscheinens der Drucke "Bürger zu Strassburg" war. Erstaunlich für die Herausgeber dieser Edition ist der Umstand, daß die vielen publizierten Fehler in den Duetten Heckels offenbar in der zweiten Auflage belassen wurden, die meisten Stücke konnten erst nach umfangreicheren Arbeiten spielbar gemacht werden. Daß es dennoch zu einer zweiten Auflage der beiden Bücher kommen konnte, kann man sich nur durch die möglicherweise große Nachfrage nach den Solostücken erklären.
Von den 46 Duetten ist eines für gleiche Lauten, 9 sind für Lauten ad secundam, 31 für ad quartam, 2 für ad quintam und 3 für ad septam. Die drei Ad-Septam-Stücke stehen im ersten Teil des Buches, der laut Heckel 14 Stücke für Lauten ad secundam enthalte. Unsrerer Meinung nach handelt es sich bei diesen Stücken um Ad-Secundam-Duette, deren Stimmen in den Büchern vertauscht wurden. Sie wurden daher in die vorliegende Sammlung als Ad-Secundam-Stücke aufgenommen.
Alle Stücke wurden bisher offenbar noch nicht veröffentlicht, das ist der Grund für diese Publikation. *1)
Die Numerierung der Stücke folgt der Anordnung, wie sie Heckel in seinen Büchern vorgenommen hat. Es fehlen folglich die Nummern 3 und 5, bei denen es sich um Ad-Quintam-Duette handelt.
Die folgende Übersicht zeigt alle Duette Heckels. Die mit 1) markierten Stücke sind bei Sayce veröffentlicht worden.
*1) Die Edition von Linda Sayce: Wolff Heckel. Lute Duets. Volume 1, Oxford 1992, enthält nur Ad-quartam-Duette.
Vorwort zu den Lautenduetten von Wolff Heckel
12 Lautenduette ad secundam für Diskant- und Tenorlaute
spielbar gemacht und in die französische Tabulatur übertragen von
Wolfgang Meyer und Ekkehard Schulze-Kurz
Zur Aufführungspraxis
Bei den vorliegenden Heckel-Duetten handelt es sich - mit Ausnahme der beiden italienischen Duette Nr. 12 und 13 - um jenen Typ des deutschen Lautenduetts, bei dem beide Lautenstimmen, Diskant und Tenor, Stimmen der vokalen Vorlage verdoppeln, häufig ist die Kombination Sopran, Tenor, Baß anzutreffen, die Stimmen unterscheiden sich meist nur in den unterschiedlich auftretenden Diminuitionen und in den vom Bearbeiter hinzugefügten Fülltönen. Außerdem wird in einer der beiden Lautenstimmen oft eine zusätzliche Stimme der Vorlage hinzugefügt.
Dies geschieht durch den Lautensatz bedingt nicht in strenger Form. *2)
Daher ist es kein großer Eingriff in die Substanz der Musik, wenn man den einen oder anderen unbequem zu greifenden Akkord durch einen reduzierten, leicht zu greifenden ersetzt ( z.B. in Nr. 1, im Tenor in Takt 40, oder in Nr. 7, im Tenor in Takt 16).
In einigen Duetten sind zwischen den musikalischen Abschnitten zwei halbe Pausen notiert, die unserer Meinung nach weggelassen werden können, da dann die musikalische Struktur straffer erscheint (In Nr. 2, 4 und 11).
Die vorliegende Ausgabe hält sich jedoch streng an die Vorlage Heckels, soweit dies möglich ist. Alle vorgenommenen Änderungen sind im Revisionsbericht aufgeführt.
*2) Vergleiche Dupraz, Christophe: Les duos de luths en Allemagne dans la premiere partie du XVIe siecle...In: Luths et
luthistes en occident, Paris 1999, S. 77ff.
Accords
-------
Max.Veränderung
Töne
Man kann also beide Lautentypen umstimmen, ohne daß das Instrument durch eine höhere Spannung belastet wird. Ein Problem könnte sich lediglich durch die geringe Spannung beim Herabstimmen der 1. Saite der Renaissance-Laute im Falle der Stimmung Nr. 3 ergeben, da hier um zwei Ganztöne herabgestimmt werden muß. Wem die Spannung der Saite zu gering erscheint, der kann eine stärkere Saite aufziehen, doch ist das Spielen mit dieser geringeren Spannung durchaus möglich und bei den Zeitgenossen üblich gewesen. Beide Stimmmethoden, vom 6. Chor zum ersten und vom ersten zum 6. Chor sind historische Praxis gewesen und lassen sich in den Quellen leicht nachweisen. Das Ganze wird wesentlich unkomplizierter, wenn man bedenkt, daß die Lautenisten nicht in absoluten Tonhöhen dachten, sondern, durch die Tabulatur bedingt, in relativen Tonhöhen. Nur durch das Hilfsmittel der Tabulatur, die einem die Position des Tones auf der Laute zeigt und nicht einen bestimmten Ton angibt, ist es zu verstehen, daß in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts über 20 Stimmungen gleichzeitig nebeneinander gespielt werden konnten.
Einführung
In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts fanden zuerst in Frankreich und dann auch - mit Ausnahme Italiens - in allen anderen europäischen Ländern, in denen das Lautenspiel in Blüte stand, Experimente mit der Lautenstimmung statt. In dieser Zeit waren über 20 verschiedene Stimmungen in Gebrauch, von denen eine, die sogenannte D-Moll-Stimmung, etwa um 1650 neue Standardstimmung wurde. Sie ersetzte die alte Standardstimmung der Renaissance. Nur in Italien blieb die alte Stimmung für den Liuto Attiorbato und modifiziert für die Theorbe erhalten.
Von den über 20 Stimmungen, die im 17. Jahrhundert in Gebrauch waren, treten fünf als zahlenmäßig bedeutend hervor, da sie in vielen Quellen erwähnt werden. Es sind dies:
1. "Ton de la harpe par b dur" (Wenn man den 6. Chor als in G stehend betrachtet: G c f a c' f ',
in A-Stimmung: A d g h d'g')
2. "Ton de la harpe par b mol" (G c f as c'f', in A: A d g b d'g')
3. "Accord extraordinaire par b quarre" (G c f a c'e', in A: A d g h d'fis')
4. "Accord extraordinaire par b mol" (G c f as c'es', in A: A d g b d'f')
5. "Mesangeau-Tuning" (von Robert Spencer so getauft, da es keinen historisch belegten Namen gibt und diese Stimmung häufig von Mesangeau benutzt wurde: G c f a c'es', in A: A d g h d'f') - Diese Stimmung bleibt in dieser Ausgabe unberücksichtigt.
In diesen Stimmungen gibt es eine Fülle von Lautenmusik, die heutzutage so gut wie gar nicht gespielt wird, vermutlich aus Unkenntnis der Stimmpraxis jener Zeit oder weil das Umstimmen scheinbar mühsam ist.
Der vorliegende Band möchte daher einen ersten Anstoß geben, sich mit dieser Musik zu beschäf-tigen. Das Ergebnis wird sich lohnen, da einige der besten Lautenisten jener Zeit, wie z.B. René Mesangeau, fast nur in neuen Stimmungen komponiert haben. Ihre Musik läßt sich daher nur durch Umstimmen erschließen.
Zur Praxis des Umstimmens
Die überlieferten Stimmanweisungen der historischen Quellen belegen, daß zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als die alte Stimmung (in G: G c f a d' g', in A: A d g h e' a') noch üblich war, die oberen Chöre herabgestimmt wurden, was im Falle der Stimmung Nr. 4 bedeutet, daß der erste Chor eine große Terz herabgelassen wird! Dies führte natürlich zu einer sehr geringen Spannung der Saite, möglicherweise war die dadurch hervorgerufene Klangveränderung beabsichtigt. Für einen ersten Eindruck der neuen Musik mag diese Praxis durchaus ausreichen. Spätere Stimm-anweisungen in den historischen Quellen aus jener Zeit, als die alte Stimmung unüblich wurde, zeigen, daß die Saitenspannungen inzwischen an die neuen Stimmungen angepaßt wurden. Dies führte beispielsweise zu der durchaus häufig anzutreffenden Stimmhöhe in H (H e a c' e' g'), wie sie Thomas Mace noch in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunders in England empfahl. Die erste Saite blieb in g', und die anderen Chöre wurden in ihrer Spannung an die höheren Stimmtöne angepaßt. Auch nach Einführung der D-Moll-Stimmung waren Umstimmungen durchaus üblich, z. B. nach A d fis a d' fis' oder nach B d f b d' f' oder sogar H d fis h d' fis', usw. In letzterem Falle wurde erwartet, daß der 6. und der 3. Chor um einen Ganzton nach oben gestimmt wurden. Offenbar war das mit den Darmsaiten des 17. und 18. Jahrhunderts möglich.
Wir können die oben erwähnten Stimmungen auf der Laute jedoch leicht einrichten, ohne daß Saiten nach oben gestimmt werden müssen. Um die Stücke dieses Bandes spielen zu können, braucht man eine 10chörige Laute in alter Stimmung, deren drei oberen Chöre herabgelassen werden oder eine 11chörige Laute in D-Moll-Stimmung, deren 1. Saite bei Stimmung 1 und 2 in f ' gestimmt bleibt, während die unteren Chöre teilweise herabgestimmt werden.
Am Beispiel der ersten Stimmung sei dies verdeutlicht:
1. Stimmung (G c f a c' f'/A d g h d' g')
10chörige Renaissance-Laute
Man stimmt auf der 10chörigen Renaissance-Laute den 5. Chor nach dem 5. Bund des 6. Chores, den 4. Chor dann nach dem 5. Bund des 5. Chores, den 3. Chor nach dem 4. Bund des 4. Chores, den 2. Chor nach dem 3. Bund des 3. Chores und schließlich die erste Saite nach dem 5. Bund des 2. Chores. Aus der Stimmung G c f a d' g' wird dann G c f a c' f '. Der erste und zweite Chor wird um einen Ganzton herabgelassen. Das ergibt eine brauchbare Spannung, um die Stücke der ersten Stimmung zu spielen. Die Bässe werden entsprechend eingerichtet, sie ergeben die diatonische Reihe C D E F. Geht man von einem anderen Stimmton aus, z.B. A, erhält man die ent-sprechende relativ veränderte Stimmung A d g h d' g', die Bässe heißen dann D E Fis G.
11chörige Barock-Laute
Man stimmt auf der Barock-Laute in der Stimmung A d f a d' f' von oben herab: Der 5. Bund der 2. Saite wird an den Ton der leeren 1. Saite angepaßt, der 3. Bund des 3. Chores an die leere 2. Saite, der 4. Bund des 4. Chores an den leeren 3. Chor, der 5. Bund des 5. Chores an den leeren 4. Chor, der 5. Bund des 6. Chores an den leeren 5. Chor. Dann erhält man die Stimmung G c f a c' f', der 2., 5. und 6. Chor sind um einen Ganzton herabgelassen worden, was völlig unproblematisch ist. Die Bässe werden ebenfalls herabgestimmt auf C D E F.
(Wer das Herabstimmen der Bässe vermeiden möchte, kann die Bässe vom 8. bis 11. Chor benutzen, die bei der Barock-Laute üblicherweise schon in C D E F gestimmt sind.) Beide Stimmethoden kommen zum gleichen Ergebnis!
Vergleicht man nun die oben aufgeführten Stimmungen Nr. 1 - 5 mit den beiden Standardstimmungen, so zeigt sich folgendes Bild:
LES ACCORDS NOUVEAU
Vorwort und Einführung zu
´Lautenmusik des 17.Jahrhunderts in verschiedenen Stimmungen´
nebst einer Anleitung, wie die Laute umzustimmen sei
herausgegeben von
Ekkehard Schulze-Kurz
Verzeichnis
-----------
Das folgende ausführliche Inhaltsverzeichnis wurde beim Druck des Buches
aus Platzgründen vom Verlag gekürzt.
Es erleichtert aber wesentlich das Auffinden bestimmter thematischer Inhalte
und ersetzt bis auf weiteres ein Register, das demnächst an dieser Stelle veröffentlicht wird.
Das Inhaltsverzeichnis kann {hier} als Word-Datei im ZIP-Format runtergeladen werden.
Ekkehard Schulze-Kurz
Die Laute und ihre Stimmungen
in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
TEIL A:
DIE LAUTENTYPEN DES 17. JAHRHUNDERTS
Einführung
Laute
Theorbe und Arciliuto
Zum Problem der Terminologie der Tonhöhen
Die Lautentypen in der Sicht der zeitgenössischen Quellen
Die Zeugnisse der Theoretiker
Praetorius (1619/20)
Mersenne (1636)
Kircher (1650)
Mace (1676)
Talbot
Sonstige Theoretikeraussagen
Rossi (1600)
Banchieri (1609)
Ms. Florenz/ Ms. Brüssel (ca. 1600)
Kapsberger (1604/ 1610/ 1612/ 1619/ 1640)
Melli (1614/ 1616/ 1616/ 1620)
Robert Fludd (1618)
Besard (1617)
Castaldi (1622)
Piccinini (1623)
André Maugars (1639)
Conserto vago (1645)
Ms. Oxford b.1. (ca. 1650)
Fleury (1660) / Grenerin (1668) / Bartolomi (1669) / Delair (1690)
Pittoni (1696)
Perrine (1679)
Sauveur (1701)
Brossard (1703)
Mattheson (1718)
Weiss (1723)
Baron (1727 / 1756)
Bonanni (1723 / 1776)
Campion (1730)
Walther (1732)
Kellner (1737)
Christoph / Stößel (1749)
Grassineau (1740)
Hoyle (1791)
Dalla Casa (ca. 1759)
Zusammenfassende Übersicht
Tabelle 1:
Übersicht über die in den Kapiteln 1.1. bis 2.1.6.29 beschriebenen Merkmale der Lautentypen
Tabelle 2:
Die Anzahl der Chöre bei Theorbe und Arciliuto
AUSWERTUNG DER ZEUGNISSE DER THEORETIKER
Theorbe und Arciliuto
Anzahl und Anordnung der Chöre bei der Theorbe
Anzahl und Anordnung der Chöre beim Arciliuto
Material der Saiten bei Theorbe und Arciliuto
Die Stimmhöhe von Theorbe und Arciliuto
Die Stimmung der ersten zwei Chöre
Die Mensuren von Theorbe und Arciliuto
Zusammenfassung
Theorbe
Arciliuto
Nicht theorbierte Lauten
Die Theorbenlaute des Jacques Gaultier
Bemerkungen zum Lautenbau
Anmerkungen zu baulichen Veränderungen
Anmerkungen zur idealen Laute
Zur Terminologie der Lautentypen
DIE ERHALTENEN INSTRUMENTE DES 17.JAHRHUNDERTS
Lauten
Lauten mit Baßaufsatz
Lauten mit mehr als einem Wirbelkasten
Theorbenlauten
Andere Lauten mit mehr als einem Wirbelkasten
Theorben
Zum Problem der physikalischen Tonhöhe
Zusammenfassung
TEIL B
DIE STIMMUNGEN DER LAUTE IN DER ERSTEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS
Einführung
Tabelle 3: Übersicht über die Quellen und ihre Stimmungen{[1]}
1) Francisque
2) Van den Hove
3) Besard
4) Hainhofer
5) Danyel
6) Montbuysson
7) Melli
8) Schele
9) (Ballard 1623)
10) Ms. Chikago Case 7.Q.5.
11) Ms. Ulm 132
12) Ms. Board Lute Book
13) Ballard 1631
14) Ms. Rochester V.186
15) Reymes Lute Book
16) Ms. Haslemere II.B.1.
18) Ms. Panmure Nr. 5
19) Mersenne
20) Ms. Prag IV.G.18
21) Ballard 1638
22) Pierre Gaultier 1638
23) De Geer
24) Ms. Basel F.IX.53
25) Stobaeus Lautenbuch
26) Ms. Panmure Nr. 8
27) Ms. Weemys Lute Book
28) M.L. Lute Book
29) Ms. Kremsmünster L 81
30) Pickeringe’s Lute Book
31) Ms. Cambridge 0.16.2.
32) Ms. Oxford BL Sch.b.2.
33) Ms. Oxford E 411
34) Ms. Werl Lautenbuch
35) Gianoncelli
36) Mathew
37) Ms. Berlin 40 264
38) Ms. Paris Vm7 6211
39) Ms. Donaueschingen 1214
40) Ms. Rostock XVII-54
41) Ms. Schlaitheim
42) Ms. Houghton 174
43) Ms. Berlin 40 068
44) Ms. Nürnberg 33.748 VI
45) Ms. Nürnberg 33.748 VIII
46) Ms. London Add. 16 889
Ms. Panmure Nr.4
Reusner 1667
Ms. Leipzig II. 6.24
Ms. Paris Vm7 370
Ms. Burwell Tutor
Salmon 1672
Ms. Reynaud
47) Ms. Brüssel 276
Ms. Oxford Sch.G.618
Ms. Wien 17 706
48) Mace 1676
Reusner 1676 u. Ms. Berlin 18380
49) Ms. Nanki N4/42
Kremberg 1689
Ms. Milleran
50) Ms. Balcarre
51) Ms. Prag IV.E.36
Lautenstimmungen des 17. Jahrhunderts
Vor 1600 gebräuchliche Stimmungen
Neue Stimmungen vor Einführung der D-Moll-Stimmung als Standardstimmung
Neue Stimmungen nach Einführung der D-Moll-Stimmung als Standardstimmung
Zur Entwicklung der Stimmungen
Zur Quellenlage
Die Stimmungen und ihre Namen
Tabelle 4: Verteilung der Stimmungen
Die zeitliche und regionale Verteilung der neuen Stimmungen
Die frühen Stimmungen
Die neuen französischen Stimmungen
Die Entstehung der neuen Standardstimmung
Die neuen Stimmungen und ihr Repertoire
Die Lautenisten und ihre Stimmungen
Verzeichnis der Lautenisten
Die relativen und zugeordneten Tonhöhen der Stimmungen
Die Stimmdiagramme als Handlungsanweisung
Der unterschiedliche Stimmvorgang und seine Auswirkungen auf die Tonhöhe
Die Tonhöhe der Stimmungen
Tabelle 5:
Tonhöhen der Laute
Die zugeordneten Tonhöhen
Tabelle 6:
Die zugeordneten Tonhöhen
Die Chorzahl der Laute und die neuen Stimmungen
Tabelle 7:
Verzeichnis der Stimmungen für 11- bis 12chörige Laute
Die Einrichtung der Baßchöre bei den neuen Stimmungen
Tabelle 8:
Die Einrichtung der Bässe bei 11- und 12chörigen Lauten
Gründe und Ursachen für die Entstehung neuer Stimmungen
Die neuen Stimmungen und ihre Tonarten
Anmerkungen zur Grifftechnik der Laute in Alter Stimmung
Die Möglichkeiten der neuen Stimmungen
Die Tonartensysteme der Lautenisten
Pierre Gaultier (1638)
Burwell Tutor (ca. 1660 – 1672)
Thomas Mace (1676)
Ms. Milleran (ca. 1690)
Ms. Barbe (ca. 1690)
Johann Christian Beyer (1760)
Zusammenfassung
Die klanglichen Auswirkungen der neuen Stimmungen
Beispiel 1: Die Stimmung G B f b d’ g’
Beispiel 2: Die Stimmung F B f b d’ g’
Beispiel 3: Die Stimmungen G c f as c’ f’ und G c f as c’ es’
Beispiel 4: Die Stimmung G c f a c’ e’
Beispiel 5: Die Stimmung G c f a c’ es’
Beispiel 6: Die D-Moll-Stimmung
Zusammenfassung
SCHLUSSBEMERKUNG
Anhang 1
ÜBERSICHT ÜBER DIE LAUTENDRUCKE DES 17. JAHRHUNDERTS
1. Deutschland
2. Niederlande
3. Italien
4. England
5. Frankreich
Anhang 2
VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN
Abbildung 1: M. Praetorius: Theatrum Instrumentorum/ Tafel V
Abbildung 2: M. Praetorius: Theatrum Instrumentorum/ Tafel XVI Abbildung 3: M.Mersenne: Livre Second/Laute und „Arciliuto“
Abbildung 4: A.Kircher: Musurgia Universalis, f. 477
Abbildung 5: T.Mace: Musick’s Monument, S. 32
Abbildung 6: J.B.Besard: Isagoge in artem Testudinariam, Titel
Abbildung 7: Ms. Berlin 40 086, f. 1
Abbildung 8: B.Castaldi: Capricci a due stromenti, o.S.
Abbildung 9: B.Castaldi: Capricci a due stromenti, o.S.
Abbildung 10: Perrine: Livre de Musique pour Lut, S. 6
Abbildung 11: E.G.Baron: Historisch-Theoretisch und Practische
Untersuchung..., Titelseite
Abbildung 12: F.Bonanni: Descrizione degl’Istromenti..., Tafel XLVIII
Abbildung 13: F.Bonanni: Descrizione degl’Istromenti..., Tafel LXII
Abbildung 14: F.Bonanni: Descrizione degl’Istromenti..., Tafel XLIX
Abbildung 15: J.Ch.Weigel: Musicalisches Theatrum, Blatt 17
Abbildung 16: F. Dalla Casa: Suonate di Celebri Auttori, S. 3
Abbildung 17: T.Salmon: An Essay to the Advancement of Musick,
Titelseite
Abbildung 18: Stilleben mit Laute/Germ. Nationalmuseum Nürnberg
Anhang 3
VERZEICHNIS DER LAUTEN
Anhang 4
INHALTLICHE BESCHREIBUNGEN DER QUELLEN MIT NEUEN STIMMUNGEN
Vorbemerkungen
1. Antoine Francisque: „Le Trésor D’Orphée » (1600)
2. Joachim van den Hove : « Florida, sive Cantiones… » (1601)
3. J.B.Besard : « Thesaurus harmonicus » (1603)
4. Philipp Hainhofer: Lautenbücher (1603)
5. John Danyel: „Songs for the Lute...“ (1606)
6. Victor de Montbuysson: “Livre de Tablature de Luth…” (1611)
7. Pietro paolo Melli: “Libro Terzo” (1616)
8. Ernst Schele: “Tabulatur Buch” (1619)
9. (Pierre Ballard: Tablature de luth...“) (1623)
10. Ms. Chikago Case 7.Q.5.
11. Ms. Ulm Misc. 132
12. Margaret Board Lute Book
13. Pierre Ballard: “Tabalture de luth…” (1631)
14. Ms. Rochester, Vault M.140V.186.S.
15. B.Reymes Lute Book (1632)
16. Ms. Haslemere II.B.1.
17. Ms. Berlin 40 165
18. Ms. Edinburgh 9452
19. Marin Mersenne: Harmonie Universelle (1636)
20. Ms. Prag IV.G.18 (1623 / 1637)
21. Pierre Ballard: Tablature de luth...“ (1638)
22. Les Peuvres de Pierre Gaultier Orleanois (1638)
23. Ms. Ludovici de Geer oder Ms. Norrköping Finspang Nr. 9047
24. Ms. Basel F.IX.53
25. Ms. London Sloane 1021 oder Ms. Stobaeus (1640)
26. Ms. Edinburgh 9449 oder Panmure House Book No. 8
27. Ms. Edinburgh Dep. 314, No. 23 oder Maragret Weemys LB
28. Ms. London Add. 38 539 oder John Sturt’s Lute Book
29. Ms. Kremsmünster L 81
30. Ms. London Egerton 2046 oder Jane Pickeringe’s Lute Book
31. Ms. Cambridge Trinity College 0.16.2
32. Ms. Oxford BL Sch.b.2
33. Ms. Oxford BL Mus.Sch.E.411
34. Ms. Werl Lute Book
35. “Il Liuto di Bernardo Gianoncelli” (1650)
36. Richard Mathew: “The Lutes Apology for her Excellency” (1652)
37. Ms. Berlin 40 264 oder Lautenbuch der Renata von Gehema
38. Ms. Paris Vm7-6211
39. Ms. Donaueschingen 1214
40. Ms. Rostock XVII-54
41. Ms. Paris Rés.Vmf.Ms.48 oder Ms. Schlaitheim
42. Ms. Houghton Library, Mus. 174
43. Ms. Berlin 40 068
44. Ms. Nürnberg 33.748 VI
45. Ms. Nürnberg 33.748 VIII
46. Ms. London Add. 16.889 oder “Album Amicorum Frederic Botnia
47. Ms. Brüssel II. 276
48. Thomas Mace: „Musick’s Monument“ (1676)
49. Ms. Nanki Library Tokyo Ms. N-4/42
50. Ms. Balcarre oder Lord Crawford’s Lute Book
51. Ms. Prag IV.E.36 oder Ms. Jelinek
Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Verzeichnis der abgedruckten Fotografien
14chörige Theorbe (Chitarrone) von Pietro Railich
Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Kg 67: 107
14chörige Theorbe (Chitarrone?) von Mathias Alban
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, MI R 908
14chöriger Arciliuto von Matthias Sellas
Den Haag Gemeente Museum, Ec 51 – 1983
13chörige Barocklaute, ursprünglich eine Theorbe (Chitarrone)
Den Haag Gemeente Museum, Ec 1 – 1955
12chörige (!) Laute von Georg Greif
Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Kg 67: 103
13chörige Barocklaute von Christian Hoffmann
Landesmuseum Stuttgart, Privates Foto von Josef M. Wagner
13chörige Laute von Martin Hoffmann
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, MI 245
11chörige Laute von Joachim Tielke
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, MI 394
Theorbenlaute von Wendelin Tiefenbrucker
Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Kg 67: 106
11chörige Laute von Pietro Railich
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, MI 45
Chitarrone von Christoff Koch
Berlin, Musikinstrumenten-Museum des „SIMPK“, N 7 421
13chörige Laute mit Baßaufsatz
Berlin, Musikinstrumenten-Museum des „SIMPK“, N 16 917
7- oder 8chörige Großoktavbaßlaute von Michael Hartung
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, MI 44
Errata
Die folgende Druckfehlerliste konnte vom Verlag leider nicht mehr berücksichtigt werden und ein späterer
Nachdruck war wegen Aufgabe des Tre Fontane Verlags nicht möglich.
Die Zeilenangaben verstehen sich ohne die Titelleiste im Buch !
S. 52/ Zeile 14
Statt „Thoerboe-Lute“ 14 lies: „Theorboe-Lute“ 14
S. 70/ Fußnote, Zeile 1
Statt erfolgt hier lies: folgt hier
S. 104/ Foto
Füge hinzu: Privatfoto von Josef M. Wagner
S. 126/ Zeile 12
33) Ms. Oxford E 411., England, ca, 1650
„Flat tuning“
G c f as c’ es’
Statt 1. Chor in g’lies: 1. Chor in b
S. 136/ Zeile 17
Statt Ms. Oxford Sch.9.618 lies: Ms. Oxford Sch.G.618
S. 136/ drittletzte Zeile
Statt Reusner (Berlin) 1676 u. Ms. Berlin 13380 lies: Berlin 18380
S. 146/ Zeile 29 und 33
Bei „Accord extraordinaire par quarre“ füge ein:
« Accord extraordinaire par (Auflösungszeichen) quarre »
S. 169/ Zeile 22
Gaultier, Pierre : (1599 – nach 1638)
Statt Gaultier de Lyon lies: Gaultier d’Orleans
S. 177/ Zeile 18
Statt Strobel, Valentin (I) : (1611 – 1669) lies : Strobel, Valentin (II) : (1611 – 1669)
S. 189/ Zeile 9
Ergänze: 6 = D
S. 248/ Zeile 9
1604
G.G. Kapsberger, „Chitarone“, statt 10 lies: 11
S. 339/ letzte Zeile
Statt 30-31 lies: 30v-31
S. 342/ Zeile 19
Statt Ein bzw. zwei (?) unbez. Stücke lies: Unbez. Stück
S. 348/ drittletzte Zeile
Statt 19v Fragment lies: Unbez. Stück
Füge hinzu: Tabulaturangabe besagt: 9.Chor = D, 10. Chor = B , G-Stimmung angenommen)
S. 349/ 5. Zeile von unten
Vor 30v Unbez. Stück füge hinzu: 30 Sarabande
S. 362/ 2. Zeile
Nach dem Stimmdiagramm lies statt (Stimmung: B D Es f/ G c f a c’ e’: (Stimmung: B D Es F/ G c f a c’ e’)
S. 362/ Zeile 16
„BOVVIER“ – Accordangabe wie auf S. 16. Statt (Stimmung: B D Es F/ G c f a c’ es’) lies: (Stimmung: B D Es F/ G c f a c’ es’)
S. 370/ 7. Zeile von unten
Statt 21v – 22 „Courante“ lies: 21v – 22v
S. 387/ Zeile 24
Nach 54v „Patience“ füge ein : (G c f a c’ e’)
S. 427/ Zeile 16
Nach 46 „Allemande“ (10chörig/G c f a c’ f’) füge ein:
- Ms. Prag G 18, f. 179v – 180
- Board Lutebook, f. 33
S. 437/ Zeile 24
Statt 44. Ms. Nürnberg 33.784 lies: 44. Ms. Nürnberg 33.748
Ende der HTML-Texte
Weiterführung auf Unterseiten, falls in den Suchmaschinen